Duo Blome Lunte

Das Leben des Adolphe Sax
Das Saxophon im Pariser Salon des 19. Jahrhunderts

Das turbulente Leben des Erfinders Adolphe Sax in Wort und Musik. Ein informatives und tragikomisches Konzertprogramm mit Original-Werken, geschrieben für das junge Saxophon in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Frank Lunte und Tatjana Blome inszenieren diese an Kuriositäten überbordende Geschichte frei nach dem Hörbuch „Adolphe SAX“.

Autor: Dirk Josczok | www.dirkjosczok.de
Verlag: duo-phon-records | www.duo-phon-records.de

 

Dinant Paris Berlin
Stationen des klassischen Saxophons

Adolphe Sax, Erfinder des Saxophons, wurde in der belgischen Stadt Dinant geboren und lernte Instrumentenbau bei seinem Vater. Auf der belgischen Industrieausstellung präsentierte er 1841 das erste Modell eines Saxophons. Fünf Jahre später ließ er seine Erfindung in Paris patentieren. Der Berliner Komponist und Musikpädagoge Gustav Bumcke lernte 1902 während eines Paris-Aufenthaltes Adolphe Sax’ Sohn kennen, begeisterte sich für das Instrument und verbreitete daraufhin das Saxophon in Deutschland.

 

In der Metropole
Das Saxophon im Berlin der 1930er Jahre

In den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts kannte man das Saxophon vor allem als Instrument der Unterhaltungsmusik. Als neue Stimme im Chor der klassischen Instrumente wurde es ab ca. 1930 wahrgenommen. Die kurze Blütezeit des klassischen Saxophons in Berlin endete mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten – sie stuften es als "entartet" ein.

 

Ausgegrenzt und verfolgt
Verfemte Komponisten im Nationalsozialismus

Das klassisch gespielte Saxophon erlebte in den 1930er Jahren eine Blütezeit in Deutschland. Die nationalsozialistischen Machthaber jedoch stigmatisierten das Instrument als ‚undeutsch‘ und stuften es als ‚entartet’ ein. Auch viele der Komponisten, die für das Saxophon schrieben, waren aufgrund ihrer Herkunft oder ihrer künstlerischen Tätigkeit der Verfolgung durch das Nazi-Regime ausgesetzt – ihnen ist das Programm Ausgegrenzt und verfolgt gewidmet.

 

Blütezeit und Wirtschaftswunder
Werke deutscher Komponisten vor und nach dem Zweiten Weltkrieg

Bis zu seinem Verbot durch die Nationalsozialisten erlebte das klassische Saxophon im Berlin der 1930er Jahre eine Blütezeit. Nach dem Krieg konnte es an diese Erfolgsgeschichte nicht wieder anknüpfen, zu stark noch war es stigmatisiert. Auf klassischem Gebiet blieb die Bedeutung des Saxophons marginal, nur wenige Komponisten wandten sich dem Instrument in seriöser Form zu. Erfreulicherweise wurden jedoch einzelne Werke gedruckt und verlegt.

 

Das individuelle Konzertprogramm
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