Duo Blome Lunte
   

Musik für Saxophon aus Berlin Vol. 1-3 :: eda records
Musik für Saxophon aus Deutschland :: eda records
Club 100 - Jahrgänge 1906 und 1908 :: Deutsche Grammophon/Universal


Musik für Saxophon aus Berlin Vol. 1-3 :: eda records

Risikofreudig geht es in den sechs Kompositionen zu, in denen das Duo Blome Lunte seine Reihe "Musik für Saxophon aus Berlin" abschließt. In den Werken von 1982 bis 2004 darf sich das Saxophon endlich unbequem Aufstellen, in der gemäßigten, dennoch hochexpressiven Moderne eines Franz Riemer oder in "Rote Erde" von Ulrich Krieger, das dämonisch-bruitistische Klangsignale setzt. Auf solch einer Ausdruckskraft dieser menschlichen Instrumentenstimme lässt sich aufbauen.
Svenja Klaucke, Fono Forum, Februar 2006

Und erstaunlich bleibt einmal mehr, dass Frank Lunte und Tatjana Blome hier nicht einfach nur ihren Entdeckerqualitäten vertrauen, sondern wie wirkungsvoll sie diese Raritäten in Szene setzen.
Svenja Klaucke, Fono Forum, März 2005

Tatjana Blome und Frank Lunte treffen mit ihrem akzentuierten und an Nuancen reichen Spiel den richtigen Ton zwischen Witz und Melancholie. ... Bei dem exzellenten Zusammenspiel Luntes und Blomes darf man auf die Fortsetzung der CD-Serie gespannt sein.
Juliane Bally, Fono Forum, März 2003

Frank Lunte mit seinem farbenreichen Saxophon-Ton sowie spannungsreich und wunderbar lyrisch ausgespielten Bögen hat mit Tatjana Blome eine ebenso einfühlsame wie präzise Klavierpartnerin. Gemeinsame Lust an Virtuosität und Klangsinn! - Das ist nicht nur etwas für Saxophon-Liebhaber.
Elisabeth Richter, NDR Kultur, "Hörprobe", Februar 2003

Neben den Großen der Musik wie Ferruccio Busoni, Franz Schreker, Artur Schnabel, Arnold Schönberg und Paul Hindemith, die in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts in Berlin unterrichteten, war die deutsche Hauptstadt auch einmal ein Zentrum des Saxophonspiels und der Saxophonkomposition. Diese oft übersehene, abseits der Hochschule für Musik und der Preußischen Akademie der Künste existierende Praxis drängten die Nazis, die den saxophonspielenden Johnny zum Inbegriff "entarteter Musik" machten, so sehr in den Hintergrund, daß sie heute fast vergessen ist. Um so verdienstvoller ist das Editionsprojekt von Tatjana Blome und Frank Lunte, die in eigener Recherche Saxophonmusik aus Berlin aufstöberten und dann für die Edition Abseits aufnahmen. Schon die erste CD des dreiteiligen Editionsprojekts ist vielversprechend, enthält sie doch neben der mitreißenden Hot-Sonate, die Erwin Schulhoff 1930 für die Berliner Funkstunde komponierte, drei unbekannte Originalkompositionen von Wolfgang Jacobi, Ernst-Lothar von Knorr und Erwin Dressel, die das Saxophon phantasievoll und unabhängig vom Jazz als "seriöses" Instrument einsetzen. Diese CD, zugleich eine Hommage an die Saxophon-Pioniere Gustav Bumcke und Sigurd Rascher, ist nicht nur Freunden des Saxophons zu empfehlen, sondern allen Musikfreunden, die an lohnenden Repertoireerweiterungen interessiert sind.
Dr. Albrecht Dümling, Musikwissenschaftler und -kritiker, Dezember 2002

Außerordentliche Klangkultur und Tonschönheit kennzeichnen das Spiel des Saxophonisten Frank Lunte, der zusammen mit der Pianistin Tatjana Blome ein ebenso feinsinnig gestaltendes wie entdeckungsfreudiges Duo bildet. Die erste CD des Duos mit Saxophonsonaten aus dem Berlin der 1930er Jahre hat mich in ihrer faszinierenden Werkauswahl, gleichermaßen in ihrer kammermusikalisch höchst sensiblen, plastischen Darstellung jeder einzelnen Komposition sehr beeindruckt! Dieses Debut stimmt vor allem neugierig auf alle weiteren konzertanten wie diskographischen Entdeckungsreisen des Duo Lunte-Blome!
Prof. Kolja Lessing, Geiger und Pianist, November 2002

Diese CD ist wunderbar und ich beglückwünsche Sie herzlichst zu dieser bemerkenswerten Arbeit. Ihr Duo zeichnet sich durch eine große Übereinstimmung, eine sehr starke musikalische Persönlichkeit und hohes technisches Können aus. Bravo !!!
Philippe Lecocq, Professor für Saxophon am Conservatoire National de Toulouse, November 2002

 

Musik für Saxophon aus Deutschland :: eda records

Die Kompositionen von Girnatis, Leinert, Krol, Heiden, Reutter, Fiebig und Raphael sind faszinierend vielfältig, ja, gegensätzlich und doch alle mit einem profunden Verständnis für das Saxophon geschrieben. Lunte vermag die hier aufgefächerten disparaten Klangcharaktere einfühlsam umzusetzen: er lässt das Saxophon hier schmeichelnd singen, dort kräfig sprechen und auch einmal keck und vorlaut hervortreten. Überzeugend!
Heike Fricke, 'rohblatt, September 2012

 

Club 100 - Jahrgänge 1906 und 1908 :: Deutsche Grammophon/Universal

Die Pianistin Tatjana Blome verfügt über den für diese Musik erforderlichen entspannt-nonchalanten Ton, aber auch über reichliche technische Souveränität.
Fono Forum, November 2006

Die Solisten Tatjana Blome und der Klarinettist Ib Hausmann wissen die Affekte dramatisch herauszuarbeiten. ... Eine wirklich gelungene, strukturell und klanglich hochinteressante Sonate, die dabei herausgekommen ist und die Tatjana Blome gekonnt umsetzt.
Piano News, November 2006

Die junge Pianistin Tatjana Blome zeigt sich in ihrer Neueinspielung der beiden anspruchsvollen Werke Frommels dem unmittelbaren Vergleich mit der legendären Martha Argerich in jeder Hinsicht gewachsen.
Klassik Akzente, September 2006

Das Konzert für Saxophon und Streichorchester op. 14 aus dem Jahr 1934 gibt dem Hörer Gelegeheit, Frank Luntes klangliche Gestaltungskraft in engster Verbindung mir der unter Jürgen Bruns engagiert aufspielenden Berliner Kammersymphonie zu erleben: spritzig akzentuiert und leicht beweglich im raschen Wechsel der Farben und Emotionen, klangsinnlich den fülligen, weich verhangenen Alt des Instruments auskostend und die Spannweite der Möglichkeiten von dunkler Tiefe bis in extreme Höhen virtuos ausreizend.
Susanne Eckstein, Reutlinger Nachrichten, 4. Juni 2009

Ein famoses Orchesterprogramm, bei dem vom Solisten bis zum Klangbild einfach alles stimmt. Lars-Erik Larssons apartes, neoklassisch orientiertes Saxofonkonzert (1934) mit dem fantastischen Solisten Frank Lunte.
CD des Monats, AUDIO, November 2008

Lars-Erik Larsson schuf ein vielgespieltes virtuoses Konzert, das von Frank Lunte als Solist der Kammersymphonie Berlin vorzüglich geblasen wird.
Das Orchester, Dezember 2008

Larssons Saxofonkonzert wurde für diese Produktion meisterhaft neu eingespielt vom Berliner Saxofonisten Frank Lunte.
visionae, September 2008

Der Solist Frank Lunte (begleitet von der Kammersymphonie Berlin) weiß das Larsson-Saxophonkonzert technisch brillant zwischen Poesie und musikalischer Vitalität anzusiedeln. Bis in die feinsten strukturellen Verästelungen kommen die Interpreten dem Geheimnis dieser Musik nahe - hochkonzentriert und doch völlig entspannt.
morgenweb, August 2008